Höhepunkte

Die Texte entstanden im Deutsch-Unter­richt der Klasse FR-21 mit dem Ziel, ein selbst erlebtes Ereignis für eine öffent­liche Präsen­tation wieder­zu­geben :

Variante 1:
Am Samstag, den 26.8.2023, waren wir, die Friseurklasse FR-21, im Stadtmuseum Riesa zur 100-Jahr-Feier. Wir wurden eingeladen, um Frisuren und Mode der goldenen 20er vor den Gästen zu präsentieren. Wir frisierten und schminkten uns gegenseitig, um stilgerecht die Mode der 20er auf dem Laufsteg zu zeigen. Die Besucher sowie das Museumsteam waren begeistert von unserem Auftritt. Wir danken dem Museum für diese tolle Möglichkeit.

Variante 2:
In Riesa fand am 26.08.2023 ein Fest zur Feier des 100-jährigen Museumsjubiläums statt und unsere Friseurklasse des 3. Lehrjahres durfte Teil des Programmes sein. Unsere gesamte Klasse veranstaltete eine Modenschau, in der wir Outfits, Frisuren und Make-up zum Thema der 20er Jahre vor einer Schar von Zuschauern präsentierten. Das Publikum war begeistert und auch uns hat diese Erfahrung unglaublich bereichert.

M. Schloss

(Fachleh­rerin)

Ausbilderberatung im Bereich Nutzfahrzeugtechnik

Am 24.10.23 fand am BSZ Meißen Radebeul ein Ausbil­der­nach­mittag zum Ausbil­dungs­beruf  Kfz- Mecha­tro­niker Schwer­punkt Nutzfahr­zeug­technik statt. Zahlreiche Ausbilder nutzten die Gelegenheit, sich mit den Ausbil­dungs­be­din­gungen am BSZ Meißen Radebeul vertraut zu machen. In beson­derem Fokus stand dabei die neue Ausbil­dungs­halle für Nutzfahr­zeuge.

Sie wurde erst im letzten Monat eröffnet und kann nun für Ausbildung genutzt werden. Weiterhin wurde die Kommu­ni­kation zwischen Schule und Unter­nehmen besprochen. Viele Anregungen konnten beider­seitig aufge­nommen werden. 

Alle Teilnehmer sprachen sich zum Abschluss für eine Wieder­holung einer solchen Veran­staltung aus.

J.Lotzmann

Fachleiter

Am 29.09.2023 war der Leistungskurs Maschinenbautechnik zu Gast an der HTW Dresden (https://www.htw-dresden.de/news/besuch-des-leistungskurses-maschinenbau-vom-bsz-meissen-am-29092023).
Zunächst erhielten wir zukunftsweisende Infor­ma­tionen für den späteren Berufsweg vom Studiendekan Prof. Rosenbaum. Anschließend besuchten wir ausgewählte Labore und erlebten die Vielfalt des Maschinenbaus hautnah. Vom Labor der Additiven Fertigung (SLM / SLS) bis hin zu verschiedenen Fahrzeugprüfständen für LKWs sowie PKWs mit zahlreichen Testdummies.
Highlight war das Virtual Reality (VR)-Schweißen, wobei wir unsere Fertigkeiten beim Schweißen unter Beweis stellen konnten.  
Im Technikum beobachteten wir abschließend die Anfertigung einer realen Schweißnaht durch einen Roboter.
Es war eine überaus infor­mative Veran­staltung, in welcher der praktische Bezug zur Maschinenbautechnik keineswegs zu kurz kam. 

Ein großer Dank geht an Prof. Krawietz für die Organi­sation und Reali­sierung dieser Exkursion.

P. Blaßfeld

Kurslehrer 

Hoch inter­es­siert standen die Auszu­bil­denden im Kfz- Handwerk, der Klasse KM-21N am Dienstag, dem 22.8.23, vor der Schulungs­werk­statt, als ihnen von einem Vertreter der Firma Koch ein neues Unter­richts­ma­terial vorge­stellt wurde.

Auszubildende während der Unterweisung

Der Vertreter zeigte den Schülern ein neues Achsver­mes­sungs­gerät, welches benötigt wird, um den Gerade­auslauf eines Fahrzeuges zu überprüfen und, wenn nötig, wieder herzu­stellen.

Als Vorführ­objekt wurde ein alter Mercedes LKW genutzt, an dem die verschie­denen Gebrauchs­mög­lich­keiten des Achsver­mes­sungs­ge­rätes veran­schau­licht und erklärt wurden.

Die neue Technik wurde für die sich gerade im Bau befind­liche Lkw- Halle angeschafft.

So können die Schüler praxisnah in der Schule arbeiten.

 

Autor: Steve Völcker

(KM-21N)

 

Am 30.01.23 starteten die Berufsschüler der Abteilung Keramik mit ihrem Projekt „Raku-Brand“.

Hierbei werden im Laufe der Woche selbst herge­stellte Gefäße aus Ton in einem aus eigenen Händen gebauten Ofen auf dem Schul­ge­lände gebrannt.

Am Montag­morgen trafen sich alle Schüler zu einem ersten Einstieg in das Thema des Raku-Brandes in ihrem Klassenraum. Nach einem sehr spannenden Video­beitrag über die Herstellung bis zum Brand der Werkstücke, wurde es ernst. Nun durften die Schüler der IK20 bis zum Dienstag in den Praxis­räumen kreativ werden. Von einfachen handge­drehten Vasen auf der Töpfer­scheibe, über große Kannen, bis hin zu liebevoll plastisch verzierten Schalen, war der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Wer noch eine Findungs­phase für sein Werkstück brauchte, konnte mit seinen Teampartnern zuerst an der theore­ti­schen Ausar­beitung des Projekts arbeiten. Die Resultate können alle wissbe­gie­rigen Schüler/innen und Lehrer der Schule am Ende der Projekt­woche in der Aula bestaunen.

Na? Interesse geweckt? Dann schaut gern zur Ausstellung vorbei!

Zurück in den Klassen­räumen begannen die Schüler am Mittwoch sich voll auf die theore­tische Ausar­beitung des Projekts zu konzen­trieren. Vertieft in Fachtexte filterten sie die inter­essan­testen Infor­ma­tionen für Ihre Vorträge heraus.

Dafür wurde die Klasse in 6 Teams gesplittet, welche von der Geschichte des Raku´s, über die Herstellung der Werkstücke bis hin zum Brand über die einzig­artige Vorge­hens­weise dieser Keramik berichten.

Bis zum Freitag entstehen liebevoll gestaltete Infor­ma­ti­ons­tafeln, welche unter anderem durch frei Hand gezeichnete Gefäße mit Craquelé-Effekt aufge­wertet wurden. Auch in jeder Überschrift ziert ein selbst designter Schmuck­buch­stabe der Porzel­lan­maler das Tafelbild. Auch die Lehrer zeigten stätig viel Neugierde und beobach­teten uns Schüler genauestens beim Teamwork.

Indessen konnten die Formlinge ihren wohlver­dienten Erholungs­urlaub im karibi­schen Klima auf der Heizung genießen, damit sie ihren ersten Saunagang im Elektroofen voll auskosten können. Hier werden die getrock­neten Rohlinge gebrannt, um am Freitag startklar zu sein für ihr Wellnessbad in der Glasur.

Autorin:
Justine Trodler