glashaus-theater

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01 Besuche, Baelle, Unterhaltungsstunden, das alles hat der boese Geist erfunden..jpg
01 Besuche, Baelle, Unterhaltungsstunden, das alles hat der boese Geist erfunden.
02 Adieu, ich schweige und denke mir meinen Teil..jpg
02 Adieu, ich schweige und denke mir meinen Teil.
03 Als Freigeist wird von euch verschrieen, wer seine beiden Augen offen haelt..jpg
03 Als Freigeist wird von euch verschrieen, wer seine beiden Augen offen haelt.
04 Was haben Sie denn hier verloren. Aus Neugier sind Sie bald allgegenwaertig..jpg
04 Was haben Sie denn hier verloren. Aus Neugier sind Sie bald allgegenwaertig.
05 Ihr liebt Euch beide tiefer, als ihr denkt..jpg
05 Ihr liebt Euch beide tiefer, als ihr denkt.
06 Vor allem gibt Ihr Herz mir Zuversicht..jpg
06 Vor allem gibt Ihr Herz mir Zuversicht.
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07 Fertig jetzt!
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08 Und kommt sie bald
09 Ein Frommer bin ich, doch ein Mensch daneben. Ja, glaubten Sie, dass ich ein Engel sei.jpg
09 Ein Frommer bin ich, doch ein Mensch daneben. Ja, glaubten Sie, dass ich ein Engel sei
10 Weiss Gott, das ist ein unerhoerter Schuft..jpg
10 Weiss Gott, das ist ein unerhoerter Schuft.
11 Mein Rat ist, dass Sie Frieden stiften jetzt und nicht zum Aeussersten die Sache treiben..jpg
11 Mein Rat ist, dass Sie Frieden stiften jetzt und nicht zum Aeussersten die Sache treiben.
12 Sie haben mich hierher gebeten.jpg
12 Sie haben mich hierher gebeten
13 Ist es wahr, ich habe Greuliches vernommen..jpg
13 Ist es wahr, ich habe Greuliches vernommen.
14 Ding dong, wer ist denn da.jpg
14 Ding dong, wer ist denn da
15 Meines Hierseins einziges Bezwecken ist untertaenigst ein Gerichtsbeschluss und eine Zwangsvollstreckung..jpg
15 Meines Hierseins einziges Bezwecken ist untertaenigst ein Gerichtsbeschluss und eine Zwangsvollstreckung.
16 Sie sind verhaftet in des Koenisgs Namen..jpg
16 Sie sind verhaftet in des Koenisgs Namen.
17 Sie werden drum in eigener Person mir auf der Stelle folgen ins Gefaengnis..jpg
17 Sie werden drum in eigener Person mir auf der Stelle folgen ins Gefaengnis.
18 Da hast Du es nun, Du Spitzbub..jpg
18 Da hast Du es nun, Du Spitzbub.
20 Dann lohnen wir durch ein geweihtes Band Valers erprobte Liebe und echte Treue..jpg
20 Dann lohnen wir durch ein geweihtes Band Valers erprobte Liebe und echte Treue.
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21 Ende

Der wirkliche Dieb bleibt dank Raffi­nesse, Schlauheit und Hinter­häl­tigkeit unerkannt. Der Richter lässt sich dank Unbequem­lichkeit, Arroganz und Selbst­ver­liebtheit hinters Licht führen.

Beide Charaktere, die so sagenhaft zeitlos sind, wurden von Karoline Eckert und Felix Reschke mit Bravour darge­stellt. Gemeinsam mit den Akeuren des glashaus-theaters brachten sie „Den Biberpelz“ von Gerhart Hauptmann in dieser Spiel­saison auf die Bühne. Unermüdlich arbei­teten die Akteure Montag für Montag an der Umsetzung des Stückes. Die Schau­spieler wuchsen in ihre Rollen hinein, das Bühnenbild entwi­ckelte sich, Licht und Ton wurden nach und nach abgestimmt. Der Techniker und die Bühnen­bild­nerin erhielten kleine Rollen zugewiesen und mitten im Probenjahr konnte sogar noch ein Pianist engagiert werden.

Theatergruppe

Pünktlich vor Ostern war alles perfekt. Das glashaus-theater präsen­tierte den Schülern des BSZ Meißen – Radebeul „Den Biberpelz“, es gab eine öffent­liche Aufführung für das Meißner Publikum und einen Auftritt bei den Großen­hainer Theater­tagen. Beim Theater­fes­tival „Alles spielt“ in den Landes­bühnen Sachsen wird die Theater­gruppe ebenfalls auftreten.

Ein großes Danke­schön für die unermüd­liche Arbeit an:

 

            Karoline Eckert – Frau Wolff

            Felix Reschke – Julius Wolff & Wehrhahn

            Emily Neumann – Adelheid

            Marie Sandig – Leontine

            Kristina Hertrampf – Mitteldorf & Glasenapp

            Valentin Petzold – Motes & Dr. Fleischer

            Susanne Heinz – Krüger

            Michéle Keßner – Wulkow

            Jonas Brogsitter – Fleischers Sohn Philipp & Technik

            Niklas König – Klavier

01 Besuche, Baelle, Unterhaltungsstunden, das alles hat der boese Geist erfunden..jpg
01 Besuche, Baelle, Unterhaltungsstunden, das alles hat der boese Geist erfunden.
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02 Adieu, ich schweige und denke mir meinen Teil.
03 Als Freigeist wird von euch verschrieen, wer seine beiden Augen offen haelt..jpg
03 Als Freigeist wird von euch verschrieen, wer seine beiden Augen offen haelt.
04 Was haben Sie denn hier verloren. Aus Neugier sind Sie bald allgegenwaertig..jpg
04 Was haben Sie denn hier verloren. Aus Neugier sind Sie bald allgegenwaertig.
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05 Ihr liebt Euch beide tiefer, als ihr denkt.
06 Vor allem gibt Ihr Herz mir Zuversicht..jpg
06 Vor allem gibt Ihr Herz mir Zuversicht.
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07 Fertig jetzt!
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08 Und kommt sie bald
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09 Ein Frommer bin ich, doch ein Mensch daneben. Ja, glaubten Sie, dass ich ein Engel sei
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10 Weiss Gott, das ist ein unerhoerter Schuft.
11 Mein Rat ist, dass Sie Frieden stiften jetzt und nicht zum Aeussersten die Sache treiben..jpg
11 Mein Rat ist, dass Sie Frieden stiften jetzt und nicht zum Aeussersten die Sache treiben.
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12 Sie haben mich hierher gebeten
13 Ist es wahr, ich habe Greuliches vernommen..jpg
13 Ist es wahr, ich habe Greuliches vernommen.
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14 Ding dong, wer ist denn da
15 Meines Hierseins einziges Bezwecken ist untertaenigst ein Gerichtsbeschluss und eine Zwangsvollstreckung..jpg
15 Meines Hierseins einziges Bezwecken ist untertaenigst ein Gerichtsbeschluss und eine Zwangsvollstreckung.
16 Sie sind verhaftet in des Koenisgs Namen..jpg
16 Sie sind verhaftet in des Koenisgs Namen.
17 Sie werden drum in eigener Person mir auf der Stelle folgen ins Gefaengnis..jpg
17 Sie werden drum in eigener Person mir auf der Stelle folgen ins Gefaengnis.
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18 Da hast Du es nun, Du Spitzbub.
20 Dann lohnen wir durch ein geweihtes Band Valers erprobte Liebe und echte Treue..jpg
20 Dann lohnen wir durch ein geweihtes Band Valers erprobte Liebe und echte Treue.
21 Ende.jpg
21 Ende

Zu Beginn des Schul­jahres beriet das neu zusam­men­ge­setzte glashaus-theater über sein neues Stück. Schnell war klar, dass es „Tartuffe“ von Molière sein wird. Der „weite Weg“ begann mit einer inten­siven Lektüre und dem Verteilen der Rollen.

Schnell war klar, wer welchen Charakter übernehmen sollte. Von Woche zu Woche wuchs das Theater­stück und auf dem Weg zur Aufführung vor Ostern gab es viele Ideen zur Umsetzung auf der Bühne, das Bühnenbild wuchs und die vielen musika­lisch begabten Schau­spieler schlugen vor, das Stück selbst am Klavier zu begleiten.

Pünktlich zur Haupt­probe hatten alle das Gefühl: Es wird gut. Und es wurde gut, sogar sehr gut. Tempo­reich, mit schnellen Wechseln und Übertrei­bungen, inter­es­siert an den Spiel­vor­gängen der anderen auf der Bühne spielten sich die Schau­spieler in die Herzen des Publikums.

Es blieb nicht nur bei den Auffüh­rungen im eigenen Haus, auf der eigenen wohlbe­kannten Bühne. Das glashaus-theater präsen­tierte sich mit „Tartuffe“ auch zu den Theater­tagen in Großenhain und beim Theater­fes­tival „Alles spielt“ in Radebeul.

Mit dem gemein­samen Anschauen der Aufzeichnung des Stückes endete die Spiel­saison 2015/16.

Ein großes Dankeschön geht an:
Emely Schöbe als Madame Pernelle
Manuel Süß als Orgon
Emiliy Neumann als Elmire
Patrick Lippert als Damien
Jeanny Beyer als Marianne
Maximilian Paul als Valère
Marcel Böhm als Cléant
Yorrick Stute als Tartuffe
Karoline Eckert als Dorine
Felix Reschke als Loyal und Apotheker
Lorenz Tamme als Polizeibeamter
Christina Nitzsche als Technikerin
Luisa Tobis als Bühnenbildnerin

 

Beatrice Saske

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Caroline_Peitzsch_als_Susanna.jpg
Caroline_Peitzsch_als_Susanna
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Eike_Stoecker_der_Faecher
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Emely_Schoebe_als_Geltruda
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Franz_Urlass_als_Coronato_der_Wirt
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Kilian_Straube_als_Evaristo
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Linda_Boettger_als_Candida
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Marcel_Boehm_als_Conte_von_Roccamonte
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Nicole_Zimmermann_als_Giannina
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Patrick_Lippert_als_Crespino_der_Schuster
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Yorrick_Stute_als_Baron_von_Cedro

In den „Memoiren eines Fächers“ versank ein Fächer in der letzten Märzwoche gleich mehrmals in Erinne­rungen an seine Jugend und erzählte dem Zuschauer seine turbu­lente Geschichte:

In seinem kleinen Städtchen traf er auf Geltruda und ihre Nichte Candida, auf Evaristo und den Baron von Cedro. Der Wirt Coronato, die Krämerin Susanna und der Schuster Crespino spiegelten sich genauso wie die Geschwister Moraccio und Giannina in den Erinne­rungen wieder.

Der Fächer versank in Gedanken über das Hin und Her, das ihm wieder­fahren ist. Unzählige Male musste er seinen Besitzer wechseln. Er wurde gestohlen, entrissen, in aller Heimlichkeit zugesteckt, getauscht, verschenkt - bevor er am Ende endlich doch seinen Platz bei Candida, der Angebe­teten von Evaristo, seinen Platz gefunden hat.

Die Verwechs­lungs­ko­mödie zeigte dem Zuschauer, wie aus Nichts etwas ganz Großes werden kann. Irrungen, Wirrungen, Missver­ständ­nisse trieben das Geschehen mühelos voran und zeich­neten eine wunder­schöne Sozial­satire.

Einen großes Danke­schön allen Mitwir­kenden, dass das Stück nach den  vielen Turbu­lenzen in der Probezeit so gelungen ist.