Besser werden

Die ersten Wochen des Evalua­ti­ons­ver­fahrens waren durch schrift­liche Befra­gungen aller Schüler sowie vieler Eltern und Ausbil­dungs­be­triebe bestimmt.

An den 4 Besuchs­tagen wurden mehr als 30 Unter­richts­ein­heiten (90 Minuten) bewertet sowie ausführ­liche Gespräche mit Schülern und Lehrern geführt. Die Schul­leitung bekam die Möglichkeit, wesent­liche Säulen des Quali­täts­ma­na­ge­ments am BSZ Meißen vorzu­stellen.

Bewertung

Das, inter­na­tional unter dem Begriff  „Peer Review“ bekannte Verfahren, beinhaltet im Freistaat Sachsen die Quali­täts­be­reiche Ergeb­nisse, Lehren und Lernen, Schul­kultur, Entwicklung der Profes­sio­na­lität, Management und Führung sowie Koope­ration.

Ergebnisse

Das Gesam­t­er­gebnis der Evaluation ist für das BSZ Meißen überwiegend positiv, denn von den insgesamt 13 Quali­täts­merk­malen wurden 11 mit dem Quali­täts­urteil „hoch“ oder „sehr hoch“  (4 und 5) bewertet. Ein Ergebnis, was im Vergleich mit anderen BSZ vordere Plätze einnehmen würde.

Folgende Stärken bei unserem „Kern­ge­schäft“ Lehren und Lernen wurden im Evalua­ti­ons­be­richts­be­richt unter anderem besonders hervor­ge­hoben:

  • freundlicher und fairer Umgang mit den Schülern
  • feste Verhaltensregelungen
  • wertschätzendes Verhalten
  • kritische Auseinandersetzung mit den Lerninhalten
  • Aufrechterhalten von Aufmerksamkeit
  • Variation verschiedener Arbeitsmittel und Sozialformen
  • Schaffung von aktiven Beteiligungsmöglichkeiten der Schüler
  • Förderung der intrinsischen Motivation
  • Klassenführung
  • Einbeziehung der Interessen und Erfahrungen der Schüler in den Lernprozess

 

Entwick­lungs­bedarf (Quali­täts­urteil „mittel“) sahen die Evalua­toren bei:

  • Differenzierung
  • Angebote über den Unterricht hinaus

 

Entwicklungsziele

In den folgenden Wochen werden sich die Lehrer des BSZ Meißen mit den Ergeb­nissen ausein­an­der­­setzten und bisherige Entwick­lungs­ziele bestä­tigen oder neue Aufgaben formu­lieren. [02/14]

Womit wir uns beschäf­tigen und was wir erreichen wollen

Seit dem 01.09.2012 werden die Prozesse des Quali­täts­ma­na­ge­ments am BSZ-Meißen von einem Lehrerteam in enger Zusam­men­arbeit mit der Schul­leitung betrachtet, koordi­niert und initiiert.

Grundlage bietet das Schul­pro­gramm des BSZ Meißen.

Im Leitbild der Schule haben die Lehrer ihr Qualitätsverständnis formuliert.

Die Aufgabe des Quali­täts­ma­na­ge­ments ist es, Entwick­lungen zu erkennen und ein Arbeit­sumfeld zu schaffen, das eine Umsetzung und Anpassung unseres Selbst­ver­ständ­nisses auf verän­der­liche Rahmen­be­din­gungen ermög­licht.

Dazu werden Instru­mente der internen Evaluation angewendet. Wir befragen Schüler und Lehrer zur Qualität des Unter­richts und zu weiteren Schwer­punkten. Lehrer beobachten sich wechsel­seitig während ausge­wählter Unter­richts­ein­heiten und reflek­tieren das Erlebte anhand einheit­licher Indika­toren. Die Verfahren ermög­lichen es jedem Schüler und Lehrer sich der Stärken und Entwick­lungs­chancen des Unter­richts in den jeweils betrach­teten Arbeits­feldern bewusst zu werden.

Aus den Ergeb­nissen generieren wir Fortbil­dungs­an­gebote und bieten Raum für Gespräche und Ideen zur struk­tu­rellen Anpassung schuli­scher Abläufe.

Ende 2013 wurde das BSZ Meißen durch eine Externe Evaluation des Sächsi­schen Bildungs­in­stituts bewertet. Einige der Indika­toren sind mit denen der internen Evaluation identisch. Ein Abgleich liefert derzeit wertvolles Daten­ma­terial bei der Gegen­über­stellung von Fremd­sicht und Selbst­ein­schätzung.

Was wollen wir erreichen?

  • das pädagogische und organisatorische Profil unserer Schule stärken
  • Freiräume für die Weiterentwicklung des Unterrichts schaffen
  • einen effizienteren Umgang mit personellen und finanziellen Ressourcen finden
  • alle Beteiligten aktiv in die Prozesse der Qualitätsverbesserung einbinden und die Zufriedenheit unserer Schüler, Lehrer und außerschulischen Partner steigern
  • die Arbeit von Schulleitung, Lehrerkollegium und Verwaltung durch eine effektive Informations- und Kommunikationsstruktur optimieren
  • alle Aktivitäten auf gemeinsam festgelegte Handlungsschwerpunkte fokussieren

Wer guten Unter­richt machen will, muss verstehen, wie Lernen funktio­niert!

Es ist uns gelungen, Herrn Dr. Dieter Böhm für eine SCHILF zu gewinnen!

Dr. Böhm beschäftigt sich seit ca. 12 Jahren intensiv damit, wie Menschen Wissen aufnehmen, in Können überführen und wie derar­tiges KnowHow an andere weiter­ge­geben werden kann.

Wir erlebten eine kurzweilige Fortbildung mit hohem Infor­ma­ti­ons­gehalt und überra­schenden Schlüssen zu folgenden inhalt­lichen Schwer­punkten:

Die Psycho­logie des Lernens und Lehrens 

  • welche neuronalen Mechanismen im Gehirn Lernprozesse beeinflussen
  • warum wir weniger denken als wir denken
  • was Menschen zum Lernen motiviert
  • welche Rolle der Umgang mit Fehlern beim Lernen spielt
  • welche Übungen Sie sofort einsetzen können

 Wir durften erfahren, dass Lernen und Spaß kein Wider­spruch sein müssen!

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Dieser und weiteren Fragen zur Unterrichtsqualität gingen Lehrer des BSZ Meißen und der Staatlichen Berufsschule III Bamberg während einer Fortbildungsveranstaltung am 24. und 25. Juni 2013 in Bamberg nach. Während und zwischen den Vorträgen zum Qualitätsmanagementsystem an bayerischen Schulen, dem Universitätsschulkonzept und über die Planung und Durchführung von Unterricht nach dem SOL – Konzept, wurden didaktische und methodische Fragestellungen intensiv diskutiert. Wenn auch die zwischen den Bundesländern sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen verschiedene Aufgaben und Lösungswege erfordern, so konnten doch eine Reihe von ähnlichen Problemen und Vorgehensweisen festgestellt werden. Das QM-Team des BSZ Meißen konnte nach diesen zwei anstrengenden aber sehr lehrreichen Tagen mit einer Fülle an guten Ideen nach Hause fahren.

Info

Das QM - Team trifft sich in regelmäßigen Abständen. Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an Herrn Bergner ( sekretariat@bsz-meissen.de).

Ehenihil iatur? Rum facepeliquos ea venim veliae et es arciduc ipitemposam, od quiae nobitium faceptam dollore volorem doluptat. Harum delenditibus dolorum autem autat qui officiatione aborrov itestiis con con et aute commos eseque doluptate rem eaqui illuptates volorrum que pa nihil in pori quae es ma dolendisqui dessitiassum que eatusam dollandae nim conecabo.